Lege zuerst den Arbeitsrahmen fest
Claude wird erst dann wirklich nützlich, wenn es versteht, woran es sich in deiner Arbeit orientieren soll. Dafür legst du ein Projekt an. Stelle dir dieses Projekt wie einen festen Arbeitstisch vor: Alles, was Claude für wiederkehrende Aufgaben braucht, liegt an einem Ort.
Gib dem Projekt einen Namen, den du im Alltag sofort verstehst, zum Beispiel Mein Content-System. Beschreibe anschließend kurz deine Zielgruppe, deine Angebote, deine Haltung und deine bevorzugte Tonalität.
Hinterlege nur Wissen, das später wirklich hilft
Geeignet sind Angebotsbeschreibungen, häufige Kundenfragen, gute ältere Beiträge, ein Gesprächsleitfaden oder eine Liste deiner Themen. Lade nicht einfach alles hoch. Je klarer dein Material sortiert ist, desto besser kann Claude damit arbeiten.
Prüfe regelmäßig, ob alte Unterlagen noch zu deinem Angebot passen. Ein veralteter Satz über deine Zielgruppe führt später zu Texten, die du nicht mehr vertreten möchtest.
Baue deinen ersten Claude Skill
Ein Claude Skill beschreibt eine wiederkehrende Aufgabe mit einem klaren Ergebnis. Für den Start reicht ein Content Skill: Er soll aus deiner Notiz einen Entwurf entwickeln, vorher offene Fragen benennen und danach mehrere mögliche Einstiege anbieten.
Entscheidend ist nicht die Länge des Skills. Entscheidend ist, dass du Claude sagst, wie ein gutes Ergebnis bei dir aussieht und was es niemals erfinden darf.
Teste mit einer echten Notiz
Nimm keine künstliche Übung. Nutze eine Frage aus einem aktuellen Gespräch oder eine Beobachtung aus deinem Arbeitstag. Lies den Entwurf anschließend nicht nur auf Grammatik. Prüfe: Erkenne ich meine Perspektive? Ist die Aussage konkret? Würde ich das so sagen?
Passe deinen Claude Skill danach um genau diese Erfahrung an. Das ist der Moment, in dem aus einer allgemeinen Vorlage dein persönliches System wird.
Zum Mitnehmen.